Fische

Fische gibt es seit vielen Jahrtausenden. Fische leben fast ausschließlich im Wasser lebende wechselwarme Wirbeltiere mit Kiemen, durch die Sie atmen. Ca. die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. Forschungen ergaben, dass die ältesten bekannten Fossilien rund 450 Millionen Jahre alt sind.

 Fische 
Aal, Flussaal, Breitkopfaal

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Aal, Flussaal, Breitkopfaal

Für den Aal gibt es vielerlei Bezeichnungen wie z.B.: Flussaal, Gelbaal, Silberaal, Blankaal, Steigaal, Glasaal.

Der Aal hat ein wenig Ähnlichkeit mit einer Schlange. Er hat einen Langgestreckten, schlanggenähnlichen Körper. Die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen langen, einheitlichen Flossensaum um den Körper herum. Ein Aal hat zwei kleine Brustflossen aber keine Bauchflosse. Die Haut des Aals ist sehr dick und schleimig. Er hat kleine Augen und meist eine bräunlich / olive Färbung wobei die Körperunterseite weiß ist. Die Schuppen des Aals sind sehr klein und tief eingebettet. 


Aal, Eel

 

Aale sind in Europa und Nordafrika dort verbreitet, wo eine Verbindung zum Atlantik besteht. Auch in der Ost- und Nordsee können also Aale gefangen werden gefangen. In den kälteren Regionen wie Skandinavien und Russland gibt es allerdings keine Vorkommen. Bei schlammigen und weichem Grund fühlt sich der Aal wohl. Bevorzugen tut er Flüsse, Bäche und Seen, in denen er sich gerne eingräbt. In der Dämmerung werden Aale aktiv und gehen auf Nahrungssuche. Darum fängt man Aale auch größtenteils Nachts. In Flüssen suchen die Aale sauerstoffreiche Bereiche. Ab Oktober versteckt er sich dann und hält, man kann fast sagen Winterruhe, bis zum Frühjahr. Aale, die in Flussmündungen und im Brackwasser leben, ernähren sich von kleineren Tieren, wie Flusskrebsen, Würmern, Krabben, Insektenlarven usw. Normalerweise sind diese kleiner und spitzköpfiger und werden deshalb auch Spitzkopfaale genannt. Die größeren Aale ernähren sich von größeren Tieren (Flusskrebse, Frösche, Kaulquappen, kleine Fische, Mäuse usw. Sie wachsen ziemlich schnell und sind sehr breitköpfig. Deshalb nennt man Sie auch Breitkopf- oder Raubaale bezeichnet.

Männliche Aale werden bis zu 50 cm lang und ca. 0,2 kg schwer. Weibliche Aale hingegenkönnen bis zu 1,5 m lang und teilweise über 6 kg schwer werden. Meist erreichen Aale ein Alter von 10 bis 15 Jahren. Sie können aber in geschlossenen Gewässern über 50 Jahre Alt werden.

Der Aal als katadromer Wanderfisch verbringt den größten Teil seiner Jugendzeit im Süßwasser und wandert vermutlich zur Fortpflanzung in die Saragossasee im Atlantik. Dort erfolgt dann die Paarung. Dies ist aber nur eine Vermutung und wurde noch nie 100 prozentig bewiesen und beobachtet. Junge Aale erreichen nach einer langen Reise durch den Atlantik als so genannte Glasaale die europäischen Küsten. Während der Wachstumsphase werden die Aale als "Gelbaale" bezeichnet. Denn zu dieser Zeit ist der Bauch des Aals gelblich gefärbt.
Nach vier bis zehn Jahren im Süßwasser verwandeln sich die Gelbaale in sogenannte Blank- oder Silberaale. Dabei vergrößern sich die Augen, der Kopf wird spitzer, die Haut auf dem Rücken dunkler, der Bauch silberglänzend. Sie nehmen dann immer weniger Nahrung auf wodurch der Körper fester und muskulöser wird. Sie bereiten sich ein Leben lang auf Ihre Rückkehr in die Saragassasee vor.

Leider ist es heute so, dass viele Aale bzw. Glasaale, auf ihrem Weg ins Süßwasser, schon an den Küsten Frankreichs abgefangen werden und schon dort verwertet werden. Sie haben keine Chance zu wachsen. Dies ist auch der Grund warum die Aalbestände in den letzten Jahren so zurück gegangen sind und der Aal mittlerweile zu den gefährdeten Fischen zählt. Für die Angler heißt wird es wahrscheinlich in Zukunft jeden Monat ein 14 tägiges Aalfangverbot geben. Dies war jedenfalls im Gespräch.

Angeln auf Aal / Aalangeln

Gute Angelmethoden auf Aal sind das:
- Posenangeln 
- Grundangeln
Empfehlenswerte Köder sind kleine Köderfische und Würmer (Tauwürmer oder Wattwürmer an der See). Aber auch mit Leber soll man einen Aal gut überlisten können.

Man sollte den Köder regelmäßig wechseln, da Aalnasen sehr empfindlich sind und Sie dann den Köder einfach ignorieren.
Köderfische sollte man immer so anködern, dass der Haken am Schwanz sitzt da Aale ihre Beute mit dem Schwanz voran schlucken.
Von September bis November kann man es auch mal am Tage auf Aal versuchen, da die Aale in dieser Zeit schon früher auf Nahrungssuche gehen.

Weitere Fische:


Aalquappe, Quappe, Rutte

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05.02.2012 03:26 Angler Online : 9
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