Fische gibt es seit vielen Jahrtausenden. Fische leben fast ausschließlich im Wasser lebende wechselwarme Wirbeltiere mit Kiemen, durch die Sie atmen. Ca. die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. Forschungen ergaben, dass die ältesten bekannten Fossilien rund 450 Millionen Jahre alt sind.
Andere Namen der Barbe sind Pigge oder Barbel. Die Barbe hat einen langgestreckten, niedrigen und muskulösen Körper. Der Bauch ist leicht abgeflacht. Sie hat einen grün / grauen Rücken und grünlich goldene Flanken. Das Maul ist unterständig mit 4 hellen Barteln am oberen Kieferrand. Die Rückenflosse der Barbe ist ziemlich klein, hat 11 Strahlen und die Schuppen sind sehr weich. Die Bauchflossen sind rötlich und die Schwanzflosse ist stark gegabelt. Die Augen stehen ziemlich weit hinter dem Maulwinkel.
Die Barbe kommt in ganz Europa vor, ausgenommen Südeuropa. In Irland und Skandinavien, Dänemark und Schottland gibt es ebenfalls keine Barbenvorkommen.
Die Barbe liebt Gewässer mit starker Strömung (rheophiler Fisch). Sie ist ein Grundfisch und lebt gesellig in Schwärmen. In größeren, klaren Fließgewässern mit stärkerer Strömung und sandig-kiesigem Bodensubstrat kommt Sie deshalb hauptsächlich vor. Die Barbe ernährt sich von verschiedenen Bodenorganismen wie z.B. Würmer, Sprock und kleine Krebse. Seltener ernährt Sie sich von pflanzlichen Stoffen wie Algen. Aber auch als Laichräuber ist Sie teilweise bekannt.
Im Durchschnitt liegt die Barbe zwischen 30 und 50 cm. Aber auch 90 cm große und um die 8 kg schweren Barben sind durchaus möglich.
Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Barbe liegt zwischen 10 und 15 Jahren.
Zur Laichzeit von Mai bis Juli ziehen die Barben in größeren Schwärmen flussaufwärts. Dort suchen Sie Ihre in der Äschenregion gelgenen Laichgebiete auf. Die Eier welche giftig sind und meist ca. 3.000 bis 9.000 je Weibchen betragen, legen Sie in von den Weibchen geschlagene Laichgruben ab. Dort bleiben Sie zwischen den Lücken des Laichsubstrates liegen. Nach der Vermehrung wandern die Barbeneltern in Ihre Lebensregion zurück. Eine Barbe wird mit ca. 5 Jahren geschlechtsreif.
Angeln auf Barbe / Barbenangeln
Die besten Angelmethoden auf Alande sind das Posen- und das Grundfischen.
Gut geeignet als Köder sind Maden, Hanf, Weizenkörner, Mais, Käse oder Frühstücksfleisch.
Am allerbesten ist man dran, wenn man zwischen September und November auf Piggen geht. Die Barbenschwärme halten sich tagsüber (bis zu einigen hundert Tieren) hinter Wehren, Brückenpfeilern sowie in tiefen Kolken auf. Sie bereite sich dort vor um bei Einbruch der Dunkelheit den Grund des Flusses nach Nahrung abzugrasen (Bodentiere, Pflanzen, Kleinfische). Die Barben drehen mit Ihrem Maul Steine um. Die 4 Barteln dienen dabei als sensible Tastorgane. Während dieses Prozesses kommt die Barbe auch mal in Ufernähe. Im Winter sind die Barben nicht ganz so aktiv und legen auch eine gewisse Zeit der Winterruhe ein.
Wie schon erwähnt ist der Käse der absolute Insidertip, wenn man auf Piggen gehen möchte. Also versuchen Sie es einmal mit Käse an einer Grundmontage bei Einbruch der Dämmerung, dann dürfte dem Barbenfang nichts mehr im Wege stehen. Aber wählen Sie das Gerät nicht zu schwach, denn dadurch das die Barbe ein Strömungsfisch ist und einen sehr muskulösen Körper hat wird Sie sich während des Drills ordentlich wehren.
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