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Fische

Fische gibt es seit vielen Jahrtausenden. Fische leben fast ausschließlich im Wasser lebende wechselwarme Wirbeltiere mit Kiemen, durch die Sie atmen. Ca. die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. Forschungen ergaben, dass die ältesten bekannten Fossilien rund 450 Millionen Jahre alt sind.

 Fische 
Hecht, Esox, Pike

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Hecht, Esox, Pike

Wer kennt ihn nicht, den Räuber der Fischwelt. Wir sprechen vom Hecht, der auch unter dem Namen Esox bekannt ist. Unter den Raubfischjägern ist er wohl der beliebteste Fisch. Er hat einen torpdoförmigen Körper mit einem relativ langen Kopf. Das Maul ist entenschnabelähnlich und oberständig. Er hat eine große Rückenfläche und eine weit nach hinten versetzte Rücken- und Afterflosse. Der Hecht hat meist eine gelbgrüne bis olivgrüne Färbung und einen weisslichen Bauch. Auf dem Körper findet man meist helle Streifen und die Färbung wirkt ein wenig marmoriert. Das Maul des Hechtes ist sehr groß und mit in mehreren Reihen angeordneten spitzen und sehr scharfen Zähnen. Beim Angeln ist immer vorsicht geboten. Denn wenn der Hecht sich einmal die Hand geschnappt hat ist Sie nicht mehr so leicht hinaus zu bekommen, da die Zähne leicht nach hinten stehen.


Hecht, Esox, Pike 

Der Hecht kommt in vielen Gebieten vor. Nordasien, Europa sind aber die Hauptverbreitungsgebiete. In Nordamerika gibt es einen verwandten des Esox, den Muskie

. In Europa existiert aber nur der Esox. Der Hecht kommt in allen Gewässern Mitteleuropas vor, die dem Raubfisch genügend Lebensmöglichkeiten bieten. Bei ausreichendem Nahrungsangebot ist er ein standorttreuer Fisch. Er lässt keinen anderen Artgenossen in sein Revier eindringen. Wenn das Nahrungsangebot gering ist, wandert er im Gewässer umher. Der Hecht bevorzugt die vegetationsreichen Uferzonen stehender oder langsam fließender Gewässer. Hier lauert er zwischen Wasserpflanzen, unter Uferböschungen, Bäumen oder Ästen auf Beute. Diese packt er sich meistens quer und dreht sie dann in seinem Maul in die richtige Stellung.
Hechte gibt es auch in schwach salzigem Bodden an der Ostseeküste. Der Esox ernährt sich in seiner Jugend von tierischem Plankton und Fischbrut. Später dann von Fischen aller Art, Fröschen, Vögeln und sogar von kleinen Säugetieren. Auch Kannibalismus ist unter Hechten kein unbekanntes Wort. Denn es wird auch ab und zu mal ein gleichgesinnter verspeist.

Durchschnittlich liegen Hechte bei 50 cm bis 100 cm Länge. Aber auch Längen bis 150 cm bei Weibchen und 100 cm bei Männchen sind möglich. Diese wiegen dann auch schonmal um die 25 kg. Normalerweise werden Hechte nie älter als 15 Jahre. Aber es wurde wiederrum schon von bis zu 30 Jahre alten Esoxen erzählt.


Hechte pflanzen sich im Frühjahr (Februar - Mai) bei
Wassertemperaturen unter 8° fort. Sie heften ihre Eier an Wasserpflanzen. Ca. 40.000 pro kg Körpergewicht. Nach 10 - 20 Tagen schlüpfen die Larven und bleiben die ersten Tage an den Pflanzenstängeln haften. Die jungen Fische ernähren sich überwiegend von Kleinkrebsen. Nach 4 - 5 Wochen und einer Länge von ca. 5 cm, erfolgt die Umstellung auf Fisch als Hauptnahrung und der Beginn des Kannibalismus. Geschlechtsreif wird der Hecht nach 1 bis 2 Jahren.

Angeln auf Hecht / Hechtfischen

Geeignete Angelmethoden auf Hecht sind das:
 - Spinn- und Schleppangeln
- Posenangeln mit Hechtposen
Gute Köder sind große Wobbler, Spinner, Blinker, Gummifische und Köderfische am System. In den Boddengewässern kann man es auch mal mit leichten Pilkern versuchen.
Die beste Fangzeit für Hechte ist der Herbst.

Ködertechnisch orientiert man sich am besten am aktuellen Nahrungsangebot der Hechte. Im Frühjahr laichen die Weißfische. Logischerweise sollte man sich zu dieser Zeit Plätze mit Weißfischvorkommen suchen und schöne frische Köderfische am System anbieten. Im Juli und August jagen die Hechte in der Morgen und Abenddämmerung an die Oberfläche. Zu dieser Zeit sollte man es mit Oberflächenködern wie Jerkbaits oder Schwimmwobblern versuchen. Im Herbst fressen die Hechte den ganzen Tag. Nun ist es Zeit für Naturköder, Fischfetzen und Würmer am Grund. Im Winter fangen große Köderfische im natürlichem Hecht- oder Barschdesign am besten. Im Winter sollte man aufgrunddessen das die Hechte jetzt tief stehen und faul geworden sind, den Köder tief und lagnsam führen.
Ein Geheimtipp sind Seefische wie z.B. Hering, Makrele, Stint etc. Ob als Fischfetzen oder kompletter Köderfisch am System, dieser Köder zieht fast immer.
Weitere Fische:


Wels, Waller

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02.09.2010 18:38 Angler Online : 21
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