Fische gibt es seit vielen Jahrtausenden. Fische leben fast ausschließlich im Wasser lebende wechselwarme Wirbeltiere mit Kiemen, durch die Sie atmen. Ca. die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. Forschungen ergaben, dass die ältesten bekannten Fossilien rund 450 Millionen Jahre alt sind.
Der Huchen wird unter Fachleuten auch als Donaulachs bezeichnet. Er hat einen langgestreckten und fast runden Körper. Der Rücken des Huchen ist grau bis braun gefärbt. Die Flanken sind ziemlich hell und der Bauch hat eine weißliche Färbung. Teilweise finden wir auf dem Huchenkörper vereinzelte braune Punkte auf der Oberseite. Das Maul geht bis hinter die Augen. Ein Huchen hat ziemlich kleine Flossen. Die Rückenflosse ist eingekerbt und er hat natürlich auch die für Salmoniden typische Fettflosse. Ein Huchen hat keine roten Flecken bzw. Punkte auf den Flanken und auch keinen weissen Flossensaum. Dadurch kann man Ihn von Bach- und Regenbogenforelle oder dem Bachsaibling gut unterscheiden.
Wie der Zweitname schon sagt kommt er aus dem Stromsystem der Donau. Druch Besatzmaßnahmen findet man ihn jetzt aber auch im Hochrhein, und in den Rhein- und Bodenseezuflüssen. Der Huchen lebt in stark bis mäßig strömenden, größeren Fließgewässern. Zum Leben braucht er kaltes, klares, sauerstoffreiches Wasser mit tiefen Kolken als Versteck. Dies ist typisch für Salmoniden. Er bevorzugt Plätze mit hartem, kiesigem Grund und steht dort gerne hinter Brückenpfeilern, Baumwurzeln etc. Der Huchen ist ein Standfisch und ein Einzelgänger. Auf dem Speiseplan des Donaulachses stehenfast ausschließlich andere Fische aber auch mal Mäuse und Frösche. Junge Huchen fressen hauptsächlich Fischbrut, Krebse und Insektenlarven.
Ein Huchen erreicht meist eine Größe von 60 bis 120 cm. Aber auch Kapitale von bis zu 150 cm und länge und einem Gewicht von bis zu 25 kg sind teilweise schon gesichtet oder gefangen worden. Die Lebenserwartung von Huchen liegt bei ca. 15 Jahren. Es gibt aber Vermutungen, dass er sogar bis zu 40 Jahre alt werden kann.
Die Fortpflanzung findet bei Huchen meist in der Zeit von März bis April statt. Die optimalen Laichplätze liegen in flachen, leicht überströmten Gewässerabschnitten mit kiesigem Grund, wie bei Forellen. Die Weibchen legen bis zu 10.000 Eier in Laichgruben ab und bedecken diese mit Kies. Der Huchennachwuchs wächst ziemlich schnell und erbeutet schon im zweiten Lebensjahr andere Fische. Mit ca 3-4 Jahren erreicht ein Huchen die Geschlechtsreife. Während der Laichzeit hat der männliche Huchen einen Laichhaken.
Angeln auf Huchen / Huchenangeln
Die sicherlich beste Methode auf Huchen ist das Spinnfischen mit dem speziellen Huchenzopf. Aber auch mit der Fliegenrute kann man es mal versuchen. Der Huchenzopf ist ein Bündel von mehreren Leder- oder Gummibändern an einem Blei. Beim Huchenangeln sollte man das Geschirr lieber ein wenig kräftiger wählen. Denn wer sagt das nicht eines Tages tatsächlich mal ein Kapitaler von 1,5 m an die Leine geht. Auch normale Kunstköder kann man zum Huchenangeln benutzen (Blinker, Wobbler, Gummifisch usw.). Der ausgewählte Huchenköder sollte in Grundnähe geführt werden, da der Huchen dort lauert.
Huchen lassen sich am Besten fangen wenn das Wetter nicht gerade zum Angeln einlädt. Das heißt bei Regen, Schnneesturm, Nebel etc. Huchen sind sehr standorttreue Fische die immer wieder an den gleichen Stellen rauben. Optimale Plätze zum Huchenangeln sindWehre, Bacheinläufe oder tiefe Gumpen.
Die am besten fürs Donaulachs angeln geeignete Zeit ist der Winter. Von der Tageszeit her gesehen, sollte man die Abenddämmerung wählen.Weitere Fische:
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