Fische gibt es seit vielen Jahrtausenden. Fische leben fast ausschließlich im Wasser lebende wechselwarme Wirbeltiere mit Kiemen, durch die Sie atmen. Ca. die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. Forschungen ergaben, dass die ältesten bekannten Fossilien rund 450 Millionen Jahre alt sind.
Die Karausche ist auch unter den Namen Bauernkarpfen oder Steinkarpfen bekannt. Sie hat einen hochrückigen und seitlich zusammengedrückten Körper. Das Maul ist ziemlich klein und endständig. Die Färbung auf dem Rücken ist olivgrün. An den Seiten ist die Färbung gelblich / grau und auf der Bauchseite Gelb. Die bauchseitigen Flossen der Karausche sind rötlich. Meist haben die Karauschen einen kleinen schwarzen Fleck auf dem Schwanzstiel.
Die Karausche kommt in Mitteleuropa bis nach Ostsibirien vor. In den Ländern Nordskandinavien, Nordengland, Irland, Nordspanien, Italien und dem Alpengebiet kommt Sie jedoch nicht vor. Die Karausche bevorzugt kleine, pflanzenreiche, stehende Gewässer. Sie ist sehr anpassungsfähig und kann daher in fast jeder Wasserregion vorkommen. Karauschen können völlig ohne Sauerstoff überwintern und lange fasten. Wenn Sie sich in den Bodenschlamm eingräbt, kann sie sogar eine kurze Zeit ohne Wasser leben. Wenn z.B. ein Teich ausgepumpt wird. Der Bauernkarpfen ernährt sich von kleinen wirbellosen Tieren wie Würmern, Wasserflöhen, Schnecken, Muscheln, Plankton und Pflanzen.
Durchschnittlich werden Karauschen zwischen 20 und 30 cm groß. Aber auch Längen von bis zu 50 cm sind möglich.
Alt werden Sie meist ca. 15 Jahre.
Die Laichzeit ist von Mai bis Juni. Dann legen die Weibchen bei einer Wassertemperatur von mindestens 14 °C 100.000 bis 300.000, ca. 1 - 1,4 mm große Eier an den vorhandenen Wasserpflanzen ab.
Angeln auf Karausche / Karauschenangeln
Gute Fangerfolge erzielt man mit einer: - Posenrute mit feiner Stiftpose - Stippe - Winkelpicker Als Köder eignet sich am besten ein Maden- oder Mistwurmbündel. Diesen am besten nie an einem Haken der größer als Größe 12 ist präsentieren, da das Maul der Karauschen wie erwähnt ziemlich klein ist.
Gute Karauschengewässer sind flach und verschlammt. Hier dann Stellen wie flache Schilf- und Krautkanten sowie Seerosenfelder aufsuchen und den Köder sehr tief anbieten.
Die besten Erfolge erzielt man in der Zeit von Mai bis September.Weitere Fische:
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