Fische gibt es seit vielen Jahrtausenden. Fische leben fast ausschließlich im Wasser lebende wechselwarme Wirbeltiere mit Kiemen, durch die Sie atmen. Ca. die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. Forschungen ergaben, dass die ältesten bekannten Fossilien rund 450 Millionen Jahre alt sind.
Wie bei allen Salmoniden ist bei der Regenbogenforelle eine Fettflosse vorhanden. Sie hat viele schwarze Punkte auf dem gesamten Körper und teilweise auf den Flossen. Der Körper hat eine regenbogenartige glitzernde Färbung, welche auch für den Namen verantwortlich ist. Das Maul ist ziemlich groß und ist mit vielen, kleinen und spitzen Zähnen bestückt.
Die Regenbogenforelle kommt in Flüssen und Seen in Nordamerika und in ganz Europa vor. Sie lebt salmonidentypisch in kalten, sauerstoffreichen und fließenden Gewässern vor. Die Regenbogenforelle verträgt höhere Wassertemperaturen wie die Bachforelle. Sie bevorzugt die freie Strömung in der Flussmitte dicht über Grund und auch tiefe Rinnen. Teilweise steht Sie sogar unter Wasserfällen. Regenbogenforellen sind nicht standorttreu. In stehenden Gewässern findet man Sie dort wo frisches Wasser einströmt. Regenbogenforellen sind auch die Fische, die man größtenteils in den Gewässern auf dem Forellenhof vorfindet und dort angeln kann.
Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Kleintiere aller Art wie Würmer, Schnecken usw. Aber auch von fliegenden Insekten und kleinen Fischen ist die Regenbogenforelle nicht abgeneigt. Die Durchschnittsgröße liegt bei 35 bis 50 cm bei einem Gewicht von ca. 1 kg. Auf Forellenhöfen liegen die Standartwerte sicherlich höher. Regenbogenforellen erreichen ein Alter von 5 bis 10 Jahren. Die Laichzeit findet von Dezember bis Mai statt. Zum laichen wird ein kiesiger Grund benötigt und bevorzugt. Auch hier wird wie bei den anderen Salmonidenarten eine Laichgrube gemacht und diese dann nach dem Laichgeschäft wieder bedeckt. 2 bis 3 Monate kann es dauern bis der Nachwuchs schlüpft. Erst dann verlassen sie den Dottersack und nehmen tierisches Plankton zu sich. Junge Regenbogenforellen wachsen sehr schnell. In unseren Breitengraden kommt es aber kaum vor das die Regenbogenforellen laichen. Die meisten Bestände kommen durch Besatz zu stande.
Angeln auf Regenbogenforelle / Forellenangeln
Die besten Methoden auf Regenbogenforelle sind sicherlich das Spinnfischen und das Fliegenfischen. Spinner, kleine Wobbler, kleine Gummifische, Twister, Köderfisch am System, all dies sind vorstellbare Erfolgsrezepte.
Als kleine Geheimtipps möchte ich Ihnen den weißen Minitwister, geschleppt hinter einem Spirulino empfehlen. Des Weitern eignet sich weiß, blaues Power Bait, ebenfalls hinter dem Spirulino geschleppt auch bestens. Beides habe ich selbst getestet und mit der Note Sehr Gut ausgezeichnet.
Was ist eine Lachsforelle?
Als Lachsforelle wurden ursprünglich die Meerforellen bezeichnet, die durch die Nachrungsaufnahme von Krebsen etc. ein rotes Fleisch entwickelt hatten. Grundsätzlich ist die Lachsforelle also eine Forelle mit rotem Fleisch. Heute bezeichnet der Name Lachsforelle einfache Forellen, die durch bestimmte Futtermittelzusätze rotes Fleisch entwickeln und so für den Verkauf gezüchtet werden. Für diesen Zweck werden meist Regenbogenforellen genutzt. Eine Lachsforelle ist also keine eigene Forellenart sondern nur eine Forelle mit rotem Fleisch.Weitere Fische:
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