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Fische

Fische gibt es seit vielen Jahrtausenden. Fische leben fast ausschließlich im Wasser lebende wechselwarme Wirbeltiere mit Kiemen, durch die Sie atmen. Ca. die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. Forschungen ergaben, dass die ältesten bekannten Fossilien rund 450 Millionen Jahre alt sind.

 Fische 
Zander, Schill, Hechtbarsch

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Zander, Schill, Hechtbarsch

Den Zander kennt man auch unter dem Namen Schill oder Hechtbarsch. Sein Rücken ist grau bis grünlich. Die Flanken haben dunkle Querstreifen und der Bauch ist gelblich gefärbt. Ein Zander hat zwei getrennte Rückenflossen. Die vordere Flosse ist mit Stachelstrahlen. Zander haben eine spitze Schnauze mit endständigem Maul und vielen kleinen Zähnen. Ausser zwei, die größer sind. Man bezeichnet diese als Hundszähne.


Zander


Der Schill kommt ursprünglich aus dem Osten und Norden Europas. In Rußland ist der Zander sehr bekannt und beliebt und spielt für die Fischversorgung eine große Rolle. Mittlerweile ist der Zander durch Besatzmaßnahmen ganz gut vertreten. Auch in salzarmen Teilen der Ostsee kann man ihn finden. Vom Aralsee über das Schwarze Meer bis in die oberen Teile der Donau sowie im  ungarischen Balatonsee ist der Zander recht häufig zu finden. Des Weiteren ist er in Finnland und Schweden heimisch. Man kann Zander auch züchten.
Der Zander bevorzugt große Flüsse und Seen mit hartem, sandigen Grund und leicht trübem Wasser. Zander leben im Freiwasser und halten sich nur selten in den Uferbereichen auf. Er wird als Nachträuber bezeichnte, welches eine Aussage über die beste Fangzeit ist. Zander sind Raubfische welche sich wirklich fast nur von anderen Fischen wie Rotaugen, kleinen Barschen, Ukeleien, Stinten etc. ernähren. Teilweise fressen Zander sogar den eigenen Nachwuchs, ähnlich wie der Hecht. Jungfische dieser Art ernähren sich von tierischem Plankton und Fischbrut. 

Durchschnittlich werden Zander um die 40 bis 70 cm. Größen bis zu 120 cm und Gewichte über 15 kg sind angeblich möglich. Zander erreichen meist ein Alter um die 15 Jahre.

Die Laichzeit ist in der Zeit von April - Juni, bei Wassertemperaturen von 12 - 15 °C. In Tiefen von ca. 1 - 3 m, auf hartem Untergrund wird wie beim Waller ein Nest angelegt. Dort legen die Zander die ca. 1,5 mm großen, klebrigen Eier (150.000 - 200.000 je kg Körpergewicht) ab. Wie der Wels beacht auch der Zander die Eier bis zum Schluß.

Angeln auf Raubfisch / Zander angeln

Erfolgreich getestete und geeignete Angelmethoden auf Schill sind das:
- Spinnfischen
- Grundangeln mit Köderfisch
- Drop Shot Angeln

Gute Köder sind Köderfische am System, Fischfetzen, dicke Tauwürmer, Shad und Twister.

Wenn man einen Zander gefangen hat, besteht an der selben Stelle oft die Chance auf weitere, da sie oft in kleinen Schwärmen stehenGewässervertiefungen an Buhnenkesseln, Absätze an Steinschüttungen, Spundwände und Strömungskanten sind gute Angelstellen für Zanderangler. Kanäle und große Flüsse sind sehr gute Zanderplätze. Achten Sie bei der Wahl ihrer Angelstelle auch hier auf das Vorkommen von Besonderheiten. Das heißt z.B., wenn eine Brücke in der Nähe ist, angeln Sie unter der Brücke.
Eine gute Zeit zum Zanderangeln ist der Zeitraum von Juni bis Oktober. Fänge sind aber das ganze Jahr über möglich.

Weitere Fische:


Barsch, Egli, Krätzer

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30.07.2010 10:47 Angler Online : 21
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