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Anfänger bittet um hilfe

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chris79
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BeitragVerfasst am: 24.08.2010, 21:43 Nach oben

Hallo ich beginne im September mit meinem Angelschein und bin schonmal auf der suche nach einer Ausrüstung. Ich habe schon einige Beiträge gelesen und auch versucht mich im internet schlau zu machen,was jetzt zur folge hat das ich nichts mehr blicke Question

Ich möchte hauptsächlich spinfischen(Zander,Hecht) Drop shoten und ab und zu mal ansitzen.Am Rhein und in Seen.

Ich habe mir so gedacht das ich 1 Steckrute mit WG 10-40 gr und 1mit WG 50-100 gr nehme. bei der Rolle eine mit einer 5,0:1 übersetzung.Ich möchte für Rute und Rolle je WG zwischen 100€-150€ ausgeben.

Jetzt mein problem- ich hab den überblick verloren,ich weiß nicht was ok ist und bei was man lieber die finger weg lässt. ich möchte keinen schrott kaufen


Danke im vorraus für eure tips.
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Hoocker
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BeitragVerfasst am: 25.08.2010, 16:32 Nach oben

Also erstmal nich verkehrt die Rutenaufstellung.
Die 10-40gr Rute sollte recht hart sein, und ich persönlich fische ungern längere Ruten als 2.10m in dem Bereich.
Aber wozu die Rute mit 50-100gr? Wegen ansitzen?
würde eher was in 2.70m 25-75 gr oder so nehmen. Auch eher hart.

Also gut und günstig finde ich die DAM Calyber Spin 2.13m 14-42gr wg. Zusammen mit der Quick Calyber 830 perfekt ausgewogen und auch optisch nen hingucker Wink
Da die andere eher mit Gummifisch gefischt wird, würde ich da auch zu was härterem tendieren. Würde dir gerne was aus persönlicher Erfahrung empfehlen, aber ich fische sowieso ungern so lange Ruten und auch Gummi is nich so meins. Hab da nur ne Rute die mich selbst nicht zufrieden stellt.
Rolle, einfach was mit höherer übersetzung wenns im Budget is ne Shimano stradic oder so. Kannst auch mal in anderen Foren guggen obsde was günstiger findest. Bei Rollen in der preisklasse kommt sogar was gebrauchtes in Frage.

Gruß kai
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Emma
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BeitragVerfasst am: 25.08.2010, 21:58 Nach oben

Ich empfehle gut und in deinem $$$$$ Bereich.


Berkley Series One Skeletor 2 Spin 2,40m/15-40g 90€
Berkley Skeletor 2 - IM7 Spinnrute 2,40 m / 4-24g 90€
Shimano exage Fb 60€

DAIWA-Rolle Megaforce-X 2050 45 €


Daiwa Rute Tornado X Gummifischrute 2,70m 40-80 gr 90€

Shimano Exage 4000 FB 60€

und für Ansitz ,hm auf was alles muß die rute gehen ne Rute zum Ansitz auf alles würde ich ne Karpfenrute nehmen mit 80g wurfgewicht und ne Freilaufrolle .
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chris79
Angelanfänger
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Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 04:50 Nach oben

Hallo,

danke schon mal für eure vorschläge.

Ich hab da jetzt aber noch ein paar fragen,nicht lachen, wie gesagt ich bin anfänger und noch nicht viel ahnung von der materie. Was ist der unterschied zwischen ner Freilaufrolle und einer stationären?
Hat das wurfgewicht etwas mit dem Gewässer zu tun in dem ich Angeln möchte z.b. starke strömung=hohes wurfgewicht oder unterliege ich einem irrtum?

Danke für eure mühe und eure geduld.

gruß chris79
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Hoocker
Angelexperte
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Beiträge: 1751
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BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 10:20 Nach oben

Also ne Freilaufrolle gehört zu den Stationärrollen.
Der unterschied ist, dass eine Freilaufrolle (meist hinten) einen Knopf oder Hebel hat, mit dem die Bremse außer Kraft gesetzt wird.
So kann man z.B. beim Karpfenangeln den Freilauf einschalten wenn der Köder im Wasser ist, sodass der Fisch keinen Widerstand spührt und vorm Anhieb mit ner kleinen Bewegung wieder ausschalten.
Beim Grundfischen ne feine Sache, aber bei allen anderen Angeleien verzichte ich lieber drauf, das ne zusätzliche Fehlerquelle ist.

Zum Thema Wurfgewichte:
Im Grunde genommen ist deine Aussage richtig. Denn mehr Strömung bedeutet mehr Gewicht, damit der Köder (egal ob Gummifisch oder Naturköder) nicht abgetrieben wird.
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tinkatinka
Angelexperte
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Wohnort: Retz 41...

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 13:02 Nach oben

Vielleicht sollten Wir die Vorzüge einer Freilaufrolle nochmals verständlich erklären!
Also:
Die Freilaufrolle hat 2 Bremsen!!!!!
Dadurch ist es möglich, die eine Bremse auf guten Abzug einzustellen, für heftige Fluchten. Egal ob während des Ansitzes oder während des Drills --> Hebel auf Freilauf umlegen heißt guten Abzug gewähren, bei richtiger Einstellung versteht sich natürlich von selbst!
Das ermöglicht z. B. Den gemütlichen Karpfenansitz bei geschlossenem Rollenbügel und trotzdem einer Sicherheit dass der Fisch Schnur holen kann, ich also Zeit habe nach dem Biss aufzustehen und "gemütlich" zur angel zu gehen und nicht voller Verzweiflung mit Schlafsack und Zelt auf dem Rücken zur Rute robbe!!! Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy
Das ermöglicht aber auch, einen Fisch mit hart eingestellter normaler Bremse stark zu forcieren und wenn er dann mit einer Flucht pariert einfach auf Freilauf zu stellen und den Burschen erst mal austoben zu lassen um dann wieder auf Kampfbremse zu stellen und ihn wieder flott heranziehen zu können!

Dies alles Dank zweier voneinander unabhängiger Bremsen!
= 1 Bremse im Rollenkopf
= 1 Bremse im Rollenfuß
= arbeitet die eine hat die andere Frei Smile Very Happy
Hoffe ich konnte den "Luxus" der Freilaufrolle verständlich beschreiben!?

Wünsche spannende Drills damit...

_________________
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tinkatinka
Angelexperte
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Wohnort: Retz 41...

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 13:42 Nach oben

Hoocker hat Folgendes geschrieben:
Also ne Freilaufrolle gehört zu den Stationärrollen.
Der unterschied ist, dass eine Freilaufrolle (meist hinten) einen Knopf oder Hebel hat, mit dem die Bremse außer Kraft gesetzt wird.
So kann man z.B. beim Karpfenangeln den Freilauf einschalten wenn der Köder im Wasser ist, sodass der Fisch keinen Widerstand spührt und vorm Anhieb mit ner kleinen Bewegung wieder ausschalten.
Beim Grundfischen ne feine Sache, aber bei allen anderen Angeleien verzichte ich lieber drauf, das ne zusätzliche Fehlerquelle ist.

Zum Thema Wurfgewichte:
Im Grunde genommen ist deine Aussage richtig. Denn mehr Strömung bedeutet mehr Gewicht, damit der Köder (egal ob Gummifisch oder Naturköder) nicht abgetrieben wird.


Also ne Freilaufrolle gehört definitiv nicht zu den Stationärrollen.

Rollenunterteilungen:
Stationärrollen mit Rollen- Kopf- oder Rollen- Fußbremse (Front-od. Heckbremse)
Freilaufrollen
1.)mit "2" Kopfbremsen(neueste Technik) diese Rolle verfügt natürlich nur über eine Bremse, deren Bremskraft an 2 unterschiedlichen Punkten (einmal mit geringem Weg, auf und zu gemacht werden kann= Freilauf, und einmal mit längerem Weg = Drillbremse) eingestellt werden kann!
2.)mit Kopf- und Fußbremse, bisherige Technik, mit 2 unterschiedlichen Bremsen!
Kapselrollen also Stationärrollen mit geschlossenem Spulenkopf und einem Hebel zur Schnurfreigabe beim Wurf (lassen sich hervorragend mit einer hand bedienen!
Multirollen also Rollen die ohne Umlenkung direkt aufspulen, da die Schnurwicklung direkt und ohne Umlenkung geschieht, dadurch verringert sich der Schnurdrall! die neue Generation dieser Rollen "Baitcastrollen" werden ebenfalls durch Knopfdruck der Schnurfreigabe mit nur einer Hand bedient, und eignen sich bestens zum Spinfischen.
Fliegenrollen gibt es in unterschiedlichen AFTMA Klassrn mit und ohne Bremse, sie werden nicht zum werfen genutzt, die Schnur wird zum werfen von Hand abgespult, und durch Vor- und Rückwärtsschwingen der Rute wird die Flugschnur auf die gewünschte Distanz gebracht, die Funktion der Rolle im Drill ist ähnlich der Multirolle
Wenderolle wird zum Auswerfen gedreht, so dass die Schnur frei abgewickelt werden kann, danach wird die Rolle in die gleiche Stellung zurückgedreht wie die Fliegen- bzw. Multirolle, ist auch bekannt als Felchenrolle und ein sehr kostbares und seltenes Stück sofern es sich um das Original von "Nottingham"Rolle handelt!

soviel mal zur Gerätekunde Wink

_________________
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Hoocker
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BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 16:41 Nach oben

tinkatinka hat Folgendes geschrieben:

Also ne Freilaufrolle gehört definitiv nicht zu den Stationärrollen. [u]


Das ne reine Definitionsfrage, in meinem Schlauen Büchlein zur Fischereiprüfung wurde damals in Multirollen und Stationärrollen unterteilt Wink
Eine Unterklasse der Stationärrollen war die Freilaufrolle.
Kommt daher dass sich das Wörtchen "stationär" im Namen auf die Spulenachse bezieht, die sich beim Einkurbeln nicht um die eigene Achse bewegt, also stationär ist Wink
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Emma
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BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 23:32 Nach oben

Stationärrolle
Freilaufrolle (Stationärrolle mit eingebautem Freilauf)
Multirolle
Fliegenrolle
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Hoocker
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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 17:39 Nach oben

Emma hat Folgendes geschrieben:
Stationärrolle
Freilaufrolle (Stationärrolle mit eingebautem Freilauf)
Multirolle
Fliegenrolle


Heißt das jetzt du siehst das als einzelne Klasse oder als Unterkategorie der Stationärrollen?
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Camaro
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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 20:53 Nach oben

Also ich finde die freilaufrolle als auch die Fingerbremse sind Stationärrollen

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Die Kunst des Lebens besteht darin,
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chris79
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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 22:36 Nach oben

Sorry ich will ja nicht meckern Wink aber ich wollte tips und ratschläge für ruten und rollen und keine diskusion führen was ne statinär-und was ne freilaufrolle ist.
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Hoocker
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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 23:47 Nach oben

Find den Tipp von Emma gut, Skeletor is ne feine Rute!
Nur da ne Exage dran zu baun is irgendwie pfusch... das sieht nich aus^^
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Camaro
Angler
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BeitragVerfasst am: 28.08.2010, 00:57 Nach oben

Also ich fische exakt die gleiche skelli mit ner Abu Garcia Cardinal - 502 ALBI FD

Und bin sehr zufrieden klar für größere wurfweiten wäre ne größere rolle besser aber so find ich die gewichtsverteilung sehr gut

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Emma
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BeitragVerfasst am: 28.08.2010, 11:29 Nach oben

xage ist ne gute Rolle,es geht hier auch um den Preis!!! Hab auch ne Twinpower dran Wink
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