So aufgrund der Diskussion inner Box, schreib ich hier mal was rein. Ich denk mal, die Regelung das man nicht Spinnfischen darf in der Raubfischschonzeit kennen einige von uns, doch meist sind die Barsche in der Zeit ja nicht geschont, also wie fangen? Klar Ansitzen ist eine Variante, aber da auch oft Weißfische als Beifang und grad im Februar/März find ich aktives fischen doch deutlich reizvoller.
Ich hab letztes Jahr eine schöne Methode entwickelt, die neben DS sehr gut zu der Zeit funktionieren könnte.
Gerät: Eine weiche Spinnrute mit ungefähr 10-30gr. Wurfgewicht und 2,40-3,00m lang. Dazu Stationärrolle mit 18er-20er Hauptschnur. Dann brauch man nur noch eine Auswahl Bleischroth, Wirbel und größere Wurmhaken (ich hab u.a. gut mit Butthaken gefischt und Jighaken gehen auch recht gut).
Montage: Je nach Gewässer verteilt man nun einige Schrothbleie auf der Hauptschnur. Ich hab hier immer so ca. 6-8gr. insgesamt genommen und dabei sollten die Gewichte der einzelnen Bleie nach unten hin zunehmen. Also oben z.b. 1,5gr. und kurz vorm Wirbel dann nur 0,2gr. oder so. Unterhalb nun also der Wirbel, ein gut 60cm langes Vorfach und ans Ende den Haken (ungefähr Größe 2-4). Dort zieht man dann einen (oder halben) Tauwurm wie einen Twister auf. Gegen das ständige Verrutschen helfen zum einen Wurmhaken und bei den Jighaken hab ich einen dünnen Draht (Kupferdraht) an der Hakenöse befestigt und damit den Wurm etwas fixiert. Der Wurm sollte nun ein wenig besser halten und 3-4cm sollte der Tauwurm hinten überstehen um beim Einholen wie ein Twister zu arbeiten.
Das Fischen: Nun wirft man aus, lässt den Köder an gespannter Schnur zum Grund sinken (Achtung: kurz vor Grund hat ich viele Bisse in der Absinkphase) und führt den Köder dann mal zupfend über Grund und lässt ihn ein wenig springen. Also als wenn wir einen Twister im Winter sehr langsam führen. Großer Unterschied ist hier, das der Köder immer mal wieder einige Sekunden am Grund liegen bleibt. Allgemein gilt, das man den Köder schön langsam einholen sollte...
So wenn noch fragen sind, immer raus damit und ansonsten wär toll, wenns einer testet und mal berichtet wie es so lief
Ja DS werd ich dann auch mal testen; ganz dünnes Fluo Carbon müsste bestimmt auch klappen. Ne Idee wäre auch Spinnerblatt vom Meeresfischen oder Fluoperlen benutzen, wobei ich beim Blatt nicht weiss, ob das nicht schon sehr stark in Richtung Spinnfischen gehen würde. Zusätzlich kann man ja auch anfüttern, der alte Barschtrick mit der Eierschale
Thommy Angelexperte
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Verfasst am:
10.11.2009, 19:26
Also wenn ich das so lese gehts mir in Brandenburg richtig gut ich darf das ganze jahr auf Raubfisch angeln .....halt nur das sich Zander und Hecht abwechseln
Aber Wurm am DS geht manchmal besser als jeder gummiköder habe ich selber schon durch ....
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