| Nase Näsling Speier |
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Die Nase wird auch Näsling, Schwarzbauch, Speier genannt. Sie hat einen lang gestreckten Körper und eine weit über das Maul ragende und stumpfe Schnauze, die aussieht wie eine Nase, was auch für den Namen verantwortlich ist. Das heißt, dass Maul der Nase ist weit unterständig. Die Nase hat ein unterständiges und quergestelltes, breites Maul mit verhorntem Kiefer. Der Rücken ist meist grün / grau. Die Flanken sind silber und Brust-, Bauch- und Afterflossen sind rot gefärbt. ![]()
Die Nase kommt in vielen Teilen Mittel- und Osteuropas vor. Besonders häufig ist Sie in Deutschland am Rhein- und Donaugebiet vertreten. In den folgenden Ländern ist der Näsling jedoch nicht vorhanden: Skandinavien, Großbritannien, Irland, Italien, Südfrankreich sowie auf der Pyrenäenhalbinsel. Der Schwarzbauch lebt gesellig meist in Grundnähe, in schnell fließenden Gewässern mit Sand- und Kiesgrund. Das heißt in der Äschen- und Barbenregion. Sie leben in den schnell strömenden Abschnitten von Flüssen. Aber auch in stehendem Wasser kann die Nase leben. Die Näslinge leben in riesen großen Schwärmen, die oft mehrere hundert Tiere zählen. Aufgrund der Größe dieser Schwärme sind die Nasen meist vom Ufer aus gut auszumachen. Sie ernähren sich von pflanzlichen Stoffen. Algen sind die bevorzugte Nahrung, aber auch am Grund lebende Kleintiere werden von Ihnen verzehrt. Beim Sammeln der Nahrung am Grund, bzw. der Nahrungssuche, schaben sie mit Ihren hornigen Lippen am Grund. Sie drehen sich dabei häufig auf die Seite und verraten sich durch das Aufblitzen ihrer Flanken. Dies Nasen werden durchschnittlich um die 30-40 cm groß. Aber auch größere Exemplare mit einer Länge von über 50 cm und einem Gewicht von über 2,5 kg sind unter günstigen Gewässerbedingungen drin. Nasen können ein Alter von ca. 15 - 20 Jahren erreichen. Sie laichen von März bis Mai und ziehen dann schwarmweise flussaufwärts oder dringen in geeignete Nebenbäche ein, um über flachen, kiesigen Bereichen abzulaichen. Die Eier sind ca. 1,5 mm groß (20.000 - 100.000 je Weibchen) und werden am Kies angeklebt. Nach Abschluss des Laichvorgangs wandern die Elterntiere wieder in ihre Reviere zurück. Nasenangeln / Angeln auf den Friedfisch NaseDie bekannsteste und erfolgreichste Methode auf Nasen ist das Angeln mit der Posenrute. Diese sollte so tief eingestellt sein, dass der Haken auf dem Grund aufliegt da sich die Schwarzbäuche dort Ihre Nahrung herholen und ja ein unterständiges Maul haben. Als Köder sind Maden, kleine Würmer oder Fadenalgen sehr gut geeignet.Die beste Angelzeit auf Nasen sind sicherlich die Zeiträume von Mai - Juni und von September -Oktober. Also spätes Frühjahr und Herbst. Ähnliche und für Sie interessante Fische: Döbel | Barbe |
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