Rotfeder Röteli Weißfisch Angeln


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Rotfeder Röteli Weißfisch

Viele nennen die Rotfeder ein unechtes Rotauge. Aber auch unter den Namen Röteli und Rotblei ist dieser Fisch bekannt. Der Körper sieht sehr plump aus. Größere Exemplare haben meist eine  silberne bis messinggelbe FärbungDas Maul der Rotfeder ist leicht oberständig und die Maulspalte nach oben gerichtet. Die Augen haben eine gelbliche Iris. Die Flossen sind meist tiefrot.

Die Rückenflosse beginnt deutlich hinter dem Ansatz der Brustflossen, im Gegensatz zu der des Rotauges. Dies ist auch ein Unterscheidungsmerkmal dieser beiden sich sehr ähnelnen Fischarten.


Rotfeder Röteli

 

Die Rotfeder kommt in Europa vom Ural bis zu den Pyrenäen vor

. Auch in Finnland, Italien und Mazedonien kommt der Röteli vor. Er ist ein Schwarmfisch, der sich bevorzugt in stehenden wie Seen, Teichen und Weihern aufhält. Hier besiedelt díe Rotfeder meist flache, weichgründige und pflanzenreiche Bereiche mit einem Vorkommen von Seerosen. Anzutreffen ist die Rotfeder meist im Mittelwasser bis knapp unter der Oberfläche. In den kälteren Jahreszeiten ziehen Sie meist in tiefere Zonen.

Erwachsene Rotfedern ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen und in geringerem Maße von Wirbellosen der Uferzone. Die Durchschnittsgrößen liegen bei 25 bis 40 cm. Kapitale Rotfedern sind bis ca. 50 cm groß und bis maximal 3 kg schwer. Sie werden meist zwischen  10 und 15 Jahren alt.

Sie laichen in den Monaten April Mai und suchen schwarmweise flache, dicht bewachsene Uferstellen auf. Hier werden die klebrigen, ca. 1,5 mm großen, durchsichtigen Eier (90.000 - 200.000/Weibchen) an Wasserpflanzen abgelegt. Die Fischbrut schlüpft nach 3 bis 10 Tagen. Im Uferbereich sind dann meist riesige Schwärme der kleinen Rotfedern zu beobachten. Sie wachsen ziemlich langsam und werden mit 3 bis 4 Jahren geschlechtsreif.

Angeln auf Rotfeder / Rotfedernangeln

Gut geeignete Angelmethoden auf die Rotfeder sind das:
- Posenangeln mit Stabose
- Fliegenfischen mit einer gut gefetteten Trockenfliegen
- Stippfischen

Würmer Maden, Brot und Mais sind die besten Köder beim Angel auf Rotfedern.

Zwischen Mai und Juni und August und September stehen die Chancen auf Rotfedern am besten. Die Abenddämmerung ist dabei ein kleiner Geheimtipp. Das Anfüttern sollten Sie auf jeden Fall nicht vergessen. Auch wie beim Rotauge gilt, die Haken nicht zu groß und die Schnur nicht zu dick wählen. Diese Fische sind keine Karpfen die riesengroß werden sondern nur kleine Vertreter der Fische.



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