Stumpfe Angelhaken sind absolut nicht gut. Es ist dem geübten Angler jedoch möglich, die Angelhaken mit kleinen Tricks wieder auf ihre ursprüngliche Schärfe zu bringen. Das ist nicht nur praktisch, wenn man irgendwann mal per Zufall beim Angeln keine Angelhaken mehr hat, sondern ist auch schonend für Umwelt und Geldbeutel. Die einzige Bedingung ist, dass die Form des Angelhakens noch erhalten ist; das Vorfach muss in Ordnung sein.
Nummer 1, die Streichholzschachtel: Besonders für Raucher geeignet, braucht man bei dieser Methode lediglich eine Streichholzschachtel mit intakter Zündfläche. Die stumpfe Hakenspitze wird mit wenig Druck entgegen der Hakenrichtung geführt. Diese Art des Schärfens ermöglicht es einem Angler, die ursprüngliche Schärfe des Hakens nahezu vollständig wieder herzustellen; abhängig von der Hakenform sollte jedoch nur die Außenseite geschärft werden. Die Zündfläche nutzt sich auf diese Art und Weise jedoch schnell ab.
Nummer 2, der Hakenschärfer aus dem Fachhandel bzw. ein einfacher Schleifstein: Auch bei dieser Art des Schärfens wird die Hakenspitze entgegen der eigentlichen Hakenrichtung mit leichtem Druck über die Schleiffläche gerieben. Diese Methode ermöglicht ein schärferes Ergebnis und geht schneller. Des Weiteren bleiben Schleifsteine bzw. Hakenschärfer ein Anglerleben lang nutzbar, da sie sich kaum abnutzen.
Diese Arten des Selbst-Schärfens sind zwar nicht gleichwertig mit dem professionellen Schärfen mit Laser oder Chemie, ermöglichen es aber, die Angelhaken deutlich länger zu verwenden.
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