Legt die Bienenkönigin befruchtete Eier ab, entwickeln sich aus ihnen Maden. Bienenmaden fallen durch einen etwa drei Zentimeter langen, hellen Körper und einen farblich abgesetzten Kopf auf. Wegen ihres intensiven und für Fische äußerst attraktiven Geruchs eignen sie sich hervorragend zum Angeln. Hauptsächlich werden Bienenmaden für den Forellenfang eingesetzt. Aber auch Aale, Karpfen und Weißfische beißen.
Für das Angeln mit Bienenmaden benutzt man Posen- oder Grundmontagen. Posenmontagen bieten den Vorteil, dass sie ständig in Bewegung sind. Die Bienenmade selbst verhält sich reglos. Um beim Grundangeln den Fisch auf den Köder aufmerksam zu machen, kann der Angelhaken gleichzeitig mit einer kleinen Styroporkugel besetzt werden. Diese wirkt auftreibend. Ein ähnlicher Effekt lässt sich erzielen, indem die Bienenmade mittels einer Spritze mit Luft befüllt wird. Sie schwebt dann ein Stück über dem Grund. Beim Aufziehen auf den Haken ist Vorsicht geboten, damit die Made nicht ausläuft. Wichtig ist, dass eine leichte Angel mit etwa drei Meter Rute gewählt wird, die Schnur sollte eine Stärke zwischen 18 und 25 aufweisen.
Bienenmaden sind im Zoofachhandel oder direkt beim Imker erhältlich. Letzterer verkauft sie recht preiswert. Transportiert werden die Köder am sichersten in einer mit Holzspänen ausgepolsterten Dose. Auf die richtige Temperatur kommt es an, damit Bienenmaden wohlbehalten den Angelplatz erreichen. Ist es zu warm, entwickeln sie sich schnell weiter oder sterben. Zu starke Kälte schadet ihnen ebenfalls. Am besten werden Bienenmaden frühestens einen Tag vor dem Angeln besorgt. Ist dies nicht möglich, lassen sich konservierte Bienenmaden im Zoofachhandel kaufen. Dort gibt es auch farblich behandelte Varianten.
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