Das Angeln mit Jerkbaits hat seinen Ursprung in der amerikanischen Muskiefischerei. Jerkbaits verfügen nur über eine geringe Eigenbewegung. Holt man sie gleichmäßig ein, so bewegen sie sich nur durch Rucken (jerks). Das Angeln mit einem Jerkbait erfordert den Einsatz von ziemlich harten und kurzen Ruten, um die Jerkbaits gut führen zu können. Beim Angeln mit einem Jerkbait verwendet man kein Stahlvorfach, sondern die traditionelle Spinnstange. Darüber hinaus ist auch die Verwendung von qualitativ hochwertigen 7x7 Vorfächern und Vorfächern aus Titanium empfehlenswert. Besonders beim Einsatz von großen und schweren Jerkbaits ist die Verwendung von Multirollen sinnvoll. Die gleiche Wirkung wie mit den Jerkbaits kann auch mit mehreren Wobblern erzielt werden, wenn diese ruckartig geführt werden. Durch die zunehmende Popularität der Jerkbaits hat sich mit dem Jerken eine neue Angelvariante entwickelt. Letztendlich handelt sich aber auch hierbei um eine Spielart des Spinnfischens. Das Führen des Jerkbaits ist gekennzeichnet durch den steten Wechsel von starken Rucken und dem beständigen Einholen der losen Schnur. Auf jeden Ruck muss ein Nachlassen der Schnurspannung folgen. Dadurch wird die Seitwärtsbewegung des Jerkbaits ermöglicht. Die Bewegungen der Rute gleichen dem Schlagen einer Trommel. Die Spitze der Rute muss nah über die Wasseroberfläche gehalten werden. Jerkbaits sind recht groß und schwer. Mitunter wiegen sie mehr als 100 g und sind zwischen 10 und 25 cm lang. Bedeutend für die Aktion eines Jerkbaits ist seine Beschwerung mit Blei. Der Jerkbait sollte waagerecht im Wasser liegen. Er bewegt jedoch meist mit einem möglichst weit vorn gelegenen Schwerpunkt deutlich besser. Daher haben viele Jerkbaits einen dicken und schweren Kopf.
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