Beim sogenannten Brandungsangeln angelt man von einem Strand, einer Klippe oder einer Seebrücke aus. Man verwendet meistens schwere Bleie, durchschnittlich haben diese 100-250 Gramm. Eine Voraussetzung für das Brandungsangeln ist schlechtes Wetter, da die Fische bei Schlechtwetter ans Ufer kommen. Die beste Zeit für diese Art von angeln ist von Herbst bis Frühjahr. Als Köder werden meistens Fischfetzen verwendet und diese sollten immer sehr weit ausgeworfen werden. Die durchschnittliche Länger der Angelrute ist 4 Meter. Die passende Schnur zum Brandungsangel nennt sich Schlagschnur, diese ist fester und länger als eine gewöhnliche Angelschnur. Außerdem sollten Sie beachten, dass Sie eine kräftige Rolle verwenden. Die häufigsten Fische, die gefangen werden sind der Kabeljau, der Wittling und der Dorsch. Neben den stabilen Angeln benötigt man zum Brandungsfischen starke Rutenständer, verwenden Sie idealerweise einen Dreibeiner, denn diese stehen sehr gut und sind nicht sehr empfindlich wenn der Wind stark bläst. Da Sie bei schlechten Wetterbedingungen fischen, ist es von Vorteil, wenn Sie sich einen Angelschirm oder ein Angelzelt mitnehmen. Außerdem sollten Sie genügend Lampen zum Fischen mitbringen, da es im Herbst schon sehr bald dunkel wird. Ein kleiner Tipp zum Brandungsfischen: Verwenden Sie "Glimmies" an der Spitze der Rute, diese haben sich schon sehr gut bewährt.
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