Das Futterkorb-Angeln eignet sich besonders gut für das Angeln auf Distanz. Mit Feederruten können auch Futterkörbe, die schwerer als 100 g sind, Weiten von mehr als 70 m überwinden. Beim Angeln mit Futterkorb ist stets auf die Rutenspitze zu achten. Wird zum Angeln ein Futterkorb verwendet, befinden sich das Anfutter und der Köder höchstens um eine Vorfachlänge voneinander entfernt. Auch beim Angeln mit Futterkörben gibt es unterschiedlichste Methoden. Eine preiswerte Futtermischung besteht aus 85 % Paniermehl und 15 % Gries. Der Gries sorgt hierbei für die Festigkeit des Futters, das stärkere Auswürfe überstehen soll. Ebenso kann der Futterkorb mit einem hohen Anteil an Maden bestückt werden. Dazu wird der Futterkorb zunächst nur zur Hälfte befüllt. Danach druckt man mit einem Finger eine Kuhle in die Mitte des Futters. So viele Maden wie nur möglich werden eingefüllt. Die im Futterkorb eingeschlossenen Maden verlassen unmittelbar nach dem Auswerfen wieder den Futterkorb, sodass sie am Boden des Gewässers einen Futterteppich ergänzend zum bereits vorhandenen Futter bilden. Auf diese Art und Weise werden z. B. Brassen länger an einem Ort gehalten. Futterkörbe können sowohl für das Rotaugen-, das Brassen- als auch das Karpfenangeln eingesetzt werden. Futterkörbe sollten immer dann eingesetzt werden, wenn man auf große Distanzen angeln will. Beim Futterkorb-Angeln ist stets die Stellung der Rute zu beachten, die den äußeren Umständen angepasst werden muss. Je stärker die Strömung des Wassers ist, desto höher muss die Rutenspitze liegen. Nur so kann möglichst wenig Zug auf die Schnur einwirken. Darüber hinaus ist es nur so möglich das Gewicht des Korbes gering zu halten.
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