Geschrieben am 16.11.2010 von Nick
Im Feuerkasten der Räuchertonne wird nach dem Einhängen von Räuchergut mittels grober Holzspäne ein Feuer entzündet. Reguliert wird die Hitze über den Deckel und den Feuerungskasten. Zu Anfang des Räuchervorganges wird das Räuchergut durch offenen Deckel und halb herausgezogenen Feuerkasten getrocknet. Sobald sich die Haut des Räucherguts lederartig anfühlt, ist der erste Schritt abgeschlossen, woraufhin der Deckel geschlossen und der Feuerkasten komplett eingeschoben werden kann.
Die Temperatur innerhalb der Räuchertonne sollte nun langsam gesteigert werden kann, die richtige Temperatur liegt zwischen 95°C und 100°C. Die Garzeit des Räucherguts hängt von der jeweiligen Beschaffenheit (Gewicht, Durchmesser) ab, eine einfache Garprüfung kann mittels einstechen eines Schaschlikspießes in das Räuchergut erfolgen.
Nach Beendigung des Räucherns sollte die Temperatur innerhalb der Räuchertonne auf 40°C – 60°C herunter reguliert werden, dann wird über die möglichst abgebrannten Holzspäne das Räuchermehl gegeben. Dies sorgt für die Färbung durch den Rauch und sollte je nach Geschmack 45 – 90 Minuten betragen. Danach kann die Räucherware rauchfrisch verzehrt werden.
Zu langes Räuchern sollte vermieden werden, denn es sorgt für eine Austrocknung des Räuchergutes.

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25.05.2012 15:26 Angler Online : 19
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