Unter den Begriffen Schleppfischen, Schleppangeln und Trolling versteht man eine bestimmte Angeltechnik, bei der der Köder hinter dem Boot durch das Wasser geführt wird – was eine sehr anspruchsvolle Angelmethode darstellt und durchaus recht kostenintensiv sein kann. In Deutschland gewinnt das Schleppfischen seit einiger Zeit immer mehr an Beliebtheit; viele Schleppangler reisen bis in die skandinavischen Länder oder in die USA, weil das Schleppfischen dort schon seit längerer Zeit betrieben wird. Ziel dieser Angelmethode hierzulande sind meistens Meerforellen, Lachse, Barsche und Dorsche.
Es gibt verschiedene Formen des Schleppfischens, eine davon ist das ufernahe Schleppen von einem kleinen Boot mit Elektromotor aus, bei welchem man einen kleinen bis mittleren Köder hinter sich herzieht. Auf größeren Seen (oder im Küstenbereich von Meeren) mit einem größeren Boot und größeren Ködern kann man Lachse und Meerforellen fangen.
Je nach Angelziel, Gewässer und Jahrezeit setzt man beim Schleppfischen Spinner und mittelgroße Köder ein, ansonsten gilt die Regel: Je größer der Köder, desto größer der Fisch.
Bei der Ausrüstung ist zu beachten, dass die Qualität der Angelschnur von entscheidender Bedeutung sein kann.
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